Das sagen die Gewinner:

 

Dr. Ingo Frank Becker, ETH Zürich
„Der EHI Wissenschaftspreis ist eine fantastische Institution, die Wissenschaft und Handel gleichermaßen Chancen bietet und hochaktuelle Herausforderungen aufzeigt. Besonders gefreut hat mich zu sehen, wie der Brückenschlag von Wissenschaft und Praxis, ablesbar an der hohen Aktualität der Themen, durch das EHI gefördert wird.“

 

Prof. Dr. Oliver Hinz, TU Darmstadt
„Durch den Wissenschaftspreis für die beste Kooperation werden spannende Projekte zwischen Praxis und Wissenschaft initiiert und mit der Vergabe des Preises werden die innovativsten Projekte honoriert.“

 

Mohamed Kari, Universität Duisburg-Essen
„Der Wissenschaftspreis ist eine große persönliche Anerkennung, die mir bestätigt, dass ich mit meiner Arbeit und mit meinen Ideen einen Beitrag für die Handelswelt von morgen leisten kann. Damit motiviert er mich, auch in Zukunft mein Bestes zu geben.“

 

Luisa Kuschke, Ruhr-Universität Bochum
„Der Wissenschaftspreis bildet eine Brücke zwischen Forschung und Praxis im Handel. Es gibt zu wenig Austausch zwischen den Parteien, obwohl beide voneinander profitieren könnten. Deshalb ist es für mich eine Ehre, ein Teil dieser Brücke sein zu dürfen.“

 

Felix Weidinger, Friedrich-Schiller-Universität Jena
„Der Wissenschaftspreis der EHI Stiftung und GS1 Germany unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und fördert, wie ich es selbst erleben durfte, den Austausch zwischen Wissenschaft und Handel."

Das sagt die Jury:

 
 

Peter Pohlmann
"Interessant war die hohe Aktualität der Arbeiten, nicht nur für den deutschen, sondern auch für den europäischen und internationalen Markt. Diese hohe Aktualität zeigt, dass an allen beteiligten Hochschulen die neuesten Trends im Handel diskutiert werden. Das gibt mir die Zuversicht, dass wir auch in Zukunft im deutschen Handel die internationalen Spitzenplätze belegen können."

 

Prof. Dr. Hermann Diller
"Der Wissenschaftspreis der EHI Stiftungund GS1 Germany hat sich mittlerweile zu der führenden Plattform für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten entwickelt. Ich kenne zum Beispiel keine herausragende Marketing-Dissertation des letzten Jahres, die sich nicht im Bewerbungsverfahren für den Wissenschaftspreis befand. Das zeigt, welche Attraktivität die Plattform für exzellenten Nachwuchs entwickelt hat."

 
Prof. Dr. Utho Creusen

Prof. Dr. Utho Creusen
"Nicht nur das ausgeschriebene Preisgeld des Wissenschaftspreises fördert den akademischen Nachwuchs, sondern vielmehr die angebotene Kommunikationsplattform der EHI Stiftung und GS1 Germany und die dadurch ermöglichten Kontakte bieten einen großen Mehrwert für die Teilnehmer"

 
Dr. Michael Krings

Dr. Michael Krings
"Die mit dem Wissenschaftspreis geförderten Projekte belegen, wie hoch spannend die Themen des Einzelhandels sind. Diese Attraktivität muss Hochschulabsolventen und Forschern speziell in Deutschland noch besser vermittelt werden und der Wissenschaftspreis leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

Ansprechpartner

Marlene Lohmann

Vorstand EHI Stiftung
Marlene Lohmann
T: +49 221 57993-72
E: lohmann(at)ehi-stiftung.org

 
Vanessa Tuncer

Projektleiterin
Vanessa Tuncer
T: +49 221 57993-695
E: tuncer(at)ehi-stiftung.org

 
Klaus Vogell

Projektleiter
Klaus Vogell
T: +49 221 94714-105
E: vogell(at)gs1-germany.de

Sponsoren

www.kpmg.de

Links

 

5 Fragen an Dr. Michael Krings

Dr. Michael Krings
(Dr. Michael Krings, Group Director Supply Chain Management, Mitglied des Extended Top Executive Board der Parfümerie Douglas, seit 2009 Vorsitzender der Jury für den Wissenschaftspreis der Kooperationen.)

Handel ist spannend! Das wissen auch die Nachwuchswissenschaftler und Professoren, die sich am Wettbewerb „Wissenschaftspreis“ von EHI Stiftung und GS1 Germany beteiligen. Nicht nur den Nominierten raucht schon mal der Kopf während einer Jury-Sitzung, sondern auch unseren Jury-Mitgliedern, die die Themen intensiv diskutieren. Dr. Michael Krings, Douglas, begreift sein Engagement als Vorsitzender der Jury für den Wissenschaftspreis der Kooperationen als geistige Akku-Ladestation und verrät, warum er den Handel, für einen spannenden Arbeitgeber hält.

Herr Krings, Sie haben 1997 zu dem Thema "Strategische Planung im Großhandel" promoviert. Sie haben nach wie vor eine hohe Affinität zur Wissenschaft, was hat Sie dennoch dazu bewogen, in die Praxis zu gehen?
Mein Doktorvater Hans-Christian Pfohl hat immer schon sehr praxisnahe Forschungsaktivitäten betrieben. Insofern standen diese Felder für mich nie im Widerspruch sondern sind logische Ergänzung zueinander. Außerdem hat mich mein erster Weg ja auch zunächst zur Strategieberatung Roland Berger geführt. Deshalb war die Landung in einer möglicherweise „wissenschaftsfernen“ Handelsumwelt zumindest konzeptionell gut abgefedert.

Kommt das Supply-Chain-Management eines Handelsunternehmens heute überhaupt noch ohne wissenschaftliche Erkenntnisse aus?
Die Frage, ob Betriebswirtschaftslehre und die damit verbundene Forschung „Wissenschaft“ sind, kann man sicher kontrovers diskutieren. Nehmen Erkenntnisse die Zukunft vorweg oder beschreiben sie nur die bereits ohnehin gelebte Praxis der Vergangenheit? Beides hat jedoch seine Berechtigung und auch aus einer strukturierten Beschreibung entsteht ein großer Nutzen für die Weiterentwicklung des Handels insgesamt. Dies alleine schon deshalb, weil man nur „explizites“ Wissen an Menschen weitergeben und somit tatsächlich „schaffen“ kann. Und zur Bewältigung der zunehmenden Dynamik von Entwicklungen im Handel ist dieses Wissen unverzichtbar.

Der Handel hat es beim akademischen Nachwuchs schwer und gilt nicht unbedingt als attraktivster Arbeitgeber. Wie würden Sie einen jungen Menschen davon überzeugen, dass Supply-Chain-Management im Handel attraktiv ist?
Kaum eine Branche ist von so hoher Dynamik geprägt und dabei auch so weit entwickelt, wie der Handel. Dazu gewinnt Supply Chain Management durch die Verschmelzung von stationärem Handel und E-Commerce zu Omnichannel eine immer höhere Bedeutung. Wer schnell Verantwortung übernehmen und Lösungen umfassend realisieren will, der ist in meiner Branche und meinem Funktionsbereich „goldrichtig“. Und Kenner wissen, dass die Selbstverwirklichung in der Maslowschen Bedürfnispyramide nicht ohne Grund ganz oben steht.

Was hat Sie motiviert, sich als Vorsitzender in der Jury des Wissenschaftspreises zu engagieren?
Für mich ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Arbeiten Trainingscamp und geistige Akku-Ladestation in einem. Wo sonst hat man die Möglichkeit, neben den Aufgaben im Tagesgeschäft unmittelbar zu sehen, an welchen Themen geforscht wird und was in Zukunft wichtig werden könnte bzw. bereits heute schon wichtig ist. Außerdem ist die Diskussion mit den anderen Juroren eine wirklich große Bereicherung. Dass ich dabei die Rolle des Vorsitzenden innehabe, ist dabei zwar eher unwichtig aber natürlich auch ein zusätzlicher Ansporn.

Seit seinem Start bei Douglas im Jahr 2001 hat der Logistik-Experte Dr. Michael Krings zahlreiche Innovationen bei Douglas initiiert. Als Group Director Supply Chain Management ist er Mitglied des Extended Top Executive Board der Parfümerie Douglas und seit 2009 Vorsitzender der Jury für den Wissenschaftspreis der Kooperationen.