Das sagen die Gewinner:

 

Dr. Daniel Ringel, Goethe Universität Frankfurt am Main
Ehre und Chance zugleich: Der Wissenschaftspreis des EHI verleiht nicht nur Anerkennung für viele Jahre harte Arbeit, sondern verbindet auch Preisträger mit wichtigen Entscheidern des Handels. Nur so kann die eigene Forschung weiter mit Leben gefüllt werden. Gemäß den Worten von Prof. Götz W. Werner spürt man als Preisträger: Hier ist man Zweck—nicht Mittel.

 

Sandra Wolnitz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Der EHI-Wissenschaftspreis bedeutet für mich eine tolle Anerkennung meiner Arbeit. Mir gefällt, dass das Interesse der Teilnehmer in der Handelsbranche zu forschen belohnt wird und junge Wissenschaftler dazu motiviert werden aktuelle Themen zu behandeln. So entsteht ein interessanter Austausch zwischen Forschung und Praxis bei dem beide Seiten profitieren.

 

Hoai Diem Chau, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Durch den Wissenschaftspreis werden vor allem Arbeiten gewürdigt, die von aktueller Relevanz für den Handel sind und aus denen wichtige Learnings abgeleitet werden können. Aus diesem Grund bedeutet mir dieser Preis sehr viel, da ich mit meiner Arbeit die Praxiswelt indirekt mitgestalten kann.

Das sagt die Jury:

 

Prof. Dr. Hermann Diller
"Der Wissenschaftspreis der EHI Stiftungund GS1 Germany hat sich mittlerweile zu der führenden Plattform für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten entwickelt. Ich kenne zum Beispiel keine herausragende Marketing-Dissertation des letzten Jahres, die sich nicht im Bewerbungsverfahren für den Wissenschaftspreis befand. Das zeigt, welche Attraktivität die Plattform für exzellenten Nachwuchs entwickelt hat."

 
Prof. Dr. Utho Creusen

Prof. Dr. Utho Creusen
"Nicht nur das ausgeschriebene Preisgeld des Wissenschaftspreises fördert den akademischen Nachwuchs, sondern vielmehr die angebotene Kommunikationsplattform der EHI Stiftung und GS1 Germany und die dadurch ermöglichten Kontakte bieten einen großen Mehrwert für die Teilnehmer"

 
Dr. Michael Krings

Dr. Michael Krings
"Die mit dem Wissenschaftspreis geförderten Projekte belegen, wie hoch spannend die Themen des Einzelhandels sind. Diese Attraktivität muss Hochschulabsolventen und Forschern speziell in Deutschland noch besser vermittelt werden und der Wissenschaftspreis leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

Ansprechpartner

Marlene Lohmann

Vorstand EHI Stiftung
Marlene Lohmann
T: +49 221 57993-72
E: lohmann(at)ehi-stiftung.org

 
Klaus Vogell

Projektleiter
Klaus Vogell
T: +49 221 94714-105
E: vogell(at)gs1-germany.de

Sponsoren

www.kpmg.de

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Datenschätze schneller heben mit in-Memory-Datenbanken

Beste Bachelorarbeit 2017: Mohamed Kari

Ein Unternehmen wie Rewe Group trifft allein im Rahmen ihres Bestands- und Regalmanagements täglich 70 Mio. Dispositionsentscheidungen. Und Walmart verarbeitet heute schon 13 Mrd. Verkäufe im Jahr. Diese Menge an Daten aber auch die zunehmende Komplexität von Fragestellungen machen eine leistungsstarke IT-Infrastruktur unabdingbar. Der Bedarf an immer besserer Rechnerleistung liegt auch in der Notwendigkeit einer immer höheren Geschwindigkeit begründet. Der Kunde wartet nicht, bis sich die Sanduhr auf dem Bildschirm zu Ende gedreht hat. Er will seine Informationen sofort.
Digitale Player im Handel setzten bereits konsequent auf moderneste IT-gestützte Systeme zur Datenanalyse und haben erkannt, welche Möglichkeiten in den Daten schlummern. Auch der stationäre Handel nutzt verstärkt moderne IT Architekturen.

In-Memory-Datenbankmanagement heißt das Zauberwort der Stunde. Ganze Datenbanken werden in den Arbeitsspeicher verschoben und können dort um ein Vielfaches schneller abgearbeitet werden, als über andere Speichersysteme.  Doch ist die nötige Investition in ein solch leistungsfähiges System für den Handel überhaupt ökonomisch zu rechtfertigen?
Welche konkreten Fragestellungen im Einzelhandel durch den Einsatz dieser neuen IT-Architekturen besser beantwortet werden können, untersucht Mohamed Kari in seiner Bachelorarbeit und identifiziert eine Reihe von Handelsszenarien, in denen diese gewaltige Rechnerleistung Nutzen stiften kann.  Immer dann, wenn in Hochgeschwindigkeit eine Vielzahl an Alternativen zu analysieren ist und das Ergebnis mit einem hohen Detailgrad ausgespielt werden soll, kann In-Memory-Technik helfen.  Beispielsweise bei Entscheidungen bezüglich des Sortiments,  Preis-Absatz-Beziehungen, Preissetzung für Promotionen oder die Gestaltung des Marketing-Mix.
Mohamed Kari untersucht in der Folge die Frage, ob dieses Datenbank-Management-System die entwickelten Szenarien performant abarbeiten kann. Das ist aktuell zwar nicht vollumfänglich der Fall, weil hier ein datenorientierten Lösungsansatz vorgesehen ist, wo ein ergebnisorientierter nötig wäre. Kari stellt aber auch fest, dass diese Technologie leistungsfähig genug wäre und dass es nur eine der Frage der Zeit ist, wann die entsprechenden Algorithmen vorliegen.
Die Arbeit von Mohamed Kari enthält sowohl Entscheidungshilfen für den Handel, um mit dem zu erwartenden steigenden Bedarf an Rechnerleistung, effizient arbeiten zu können. Gleichzeitig postuliert er kompetente Verbesserungsanforderungen an die Industrie.

Mehr Informationen im Abstract (PDF Download)